Beratung (Deutsch)

Beratungsstelle für sonderpädagogische Frühbetreuung an der Eugen-Neter-Schule
Leitung: Günter Schopp
Alter Frankfurter Weg 30
68307 Mannheim
Tel.: (0621) 77 77 80
Fax: (0621) 77 77 811
E-Mail: ENS@Mannheim.de

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An den grau markierten Tagen ist keine Schule, deshalb findet an diesen Tagen auch keine Früherziehung statt. Am 4. oder am letzten Freitag des laufenden Monats findet die Hausfrüherziehung in der Beratungsstelle der Caritas statt.

  • C = Spielgruppe in der Caritas-Erziehungsberatungsstelle, D 7,5 , 68159 Mannheim, 9.30 Uhr bis 11 Uhr
  • SCH = Schwimmen: Hallenbad der Eugen-Neter-Schule, Alter Frankfurter Weg 30, 68307 Mannheim-Blumenau, 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr

Für beide Veranstaltungen genießen Eltern und Kinder keinen gesetzlichen Unfallversicherungsschutz. Der Abschluss einer privaten Versicherung wird deshalb empfohlen!

“Frühe Hilfen sind wirksame Hilfen!”

Die ersten Lebenswochen, -monate und -jahre haben eine große Bedeutung für die weitere Entwicklung eines Menschen. Deshalb ist es für behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder besonders wichtig, dass ihre Entwicklung möglichst früh nach der Geburt durch Fördermaßnahmen unterstützt wird.

Dieser Aufgabe widmet sich seit vielen Jahren die Beratungsstelle für sonderpädagogische Frühbetreuung an der Eugen-Neter-Schule, die nicht nur informiert und berät, sondern betroffene Eltern auch anleitet sowie ganzheitlich mit und in der Familie arbeitet. Dabei wird das Hilfeangebot dem individuellen Bedarf des jeweiligen Kindes und seiner Familie entsprechend ausgestaltet.

Die Frühförderung richtet sich an Eltern und ihre Kinder zwischen 0 und 6 Jahren, die von einer Behinderung bedroht oder stark in ihrer Entwicklung verzögert sind oder bei denen eine Behinderung bereits diagnostiziert ist.

Ziel der Frühförderung ist es, die Eltern so weit zu stärken, dass sie die schwierige Situation verarbeiten und selbst bewältigen können und die Kinder in ihrer Entwicklung so zu fördern, dass eine weitgehend reibungslose Eingliederung in das Alltagsleben der Familie und ein möglichst normaler Lebensweg gewährleistet sind.

Neben der Hausfrüherziehung, bei der ein(e) Mitarbeiter(in) der Beratungsstelle in der Regel einmal wöchentlich mit dem Kind entweder zu Hause oder im Regelkindergarten arbeitet, bietet die Beratungsstelle z.B.

  • Hilfe bei der Aufnahme und Koordination von Kontakten zu anderen für die Entwicklung des Kindes wichtigen Personen und Einrichtungen
  • Baby-Schwimmen mit Geschwisterkindern
  • eine Spielgruppe mit parallel dazu stattfindenden Elterngesprächskreis
  • Fortbildung und
  • Hilfestellung bei der Auswahl und der Aufnahme in den Kindergarten

an.

Bei Fragen können Sie sich auch an die Geschäftsstelle der Lebenshilfe Mannheim wenden

Leitziele der Beratungsstelle

  •  Frühe Hilfen sind wirksame Hilfen: Die ersten Lebenswochen, -monate und –jahre haben eine große Bedeutung für die weitere Entwicklung jedes Menschen. Deshalb ist es wichtig, dass die Entwicklung von Behinderung bedrohter und behinderter Kinder möglichst früh nach der Geburt durch Fördermaßnahmen unterstützt wird.
  • Hausfrüherziehung: Erfolgt mobil im Elternhaus oder in einem allgemeinen Kindergarten.
  • Individuelle Förderung: Kindbezogene Diagnostik, individuelle Förderplanung unter Einbezug der Eltern und regelmäßige Evaluation sind Grundlage für pädagogisches Handeln und begleiten die persönliche Entwicklung.
  • Eltern als Mitgestalter: Unsere Beratung zielt auf die enge Zusammenarbeit mit den Eltern und Bezugspersonen als Mitgestalter unter Berücksichtigung des sozialen Umfeldes.
  • Lernen und Gestalten: In Verknüpfung von ganzheitlichem Lernen und Gestalten im künstlerischen, musischen, grob- und feinmotorischen Bereich sehen wir als Frühförderstelle einen hohen pädagogischen Wert für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder.
  •  Hinführung zur Selbstständigkeit: Kindgemäße Angebote unterstützen die Selbstständigkeit und -tätigkeit und tragen zur Selbstverwirklichung in sozialer Integration bei.
  •  Kommunikation: Jedes Kind hat das Recht auf Kommunikation. Neben der Sprache werden vielfältige auch nonverbale Elemente zur Förderung der Kommunikationsfähigkeit eingesetzt.
  • Soziales Lernen: Die Kinder lernen in der Caritas-Spielgruppe, dem Frühförder-Schwimmen, im Kindergarten und bei Verbänden bzw. Vereinen sich an der Gemeinschaft zu orientieren, sie mitzugestalten, sich einzuordnen und sich zu behaupten.
  • Lebensweltorientierung: Die Förderung knüpft an die spezifische Mannheimer Lebenswelt an und bezieht gegenwärtige und zukünftige Lebensperspektiven (Pflegefamilie, Wohnheim, allgemeiner Kindergarten, Schulkindergarten) der Kinder ein.
  • Hinführung zur Selbstbestimmung: Die Erziehung der Kinder zielt auf die Entwicklung ihrer Selbstbestimmung, Autonomie und Selbstverantwortung. Das Kind wird zum Subjekt ihres Lernprozesses: ‚Ich weiß doch selbst was ich will’. Die Besonderheiten des Lernprozesses erfordern sonderpädagogische Unterstützung.
  • Das Team ist unabdingbar notwendig um fachlichen Austausch zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit erfolgt transparent, wertschätzend und eigenverantwortlich innerhalb verbindlicher schulischer und außerschulischer Strukturen.
  • Kooperationen mit Kliniken und niedergelassen Ärzten, Hebammen, Krankengymnasten, Ergotherapeuten, anderen Frühberatungsstellen, Caritas-Beratungsstelle, Reha-Verbänden, Fachbereich Gesundheit, Sozialen Diensten, Regel- bzw. Schulkindergärten und Fortbildungseinrichtungen finden regelmäßig statt.

Entstehungsprozess der Leitziele:

  • Gemeinsame Erarbeitung April bis Juni 2005
  • verabschiedet am 22.07.05 durch die Mitglieder der Frühförderkonferenz nach Rücksprache mit der Schulleitung
  • überarbeitet im Oktober 2006